Der Fahrzeughersteller Daimler macht ernst in Sachen Elektrooffensive und investiert eine Milliarde US-Dollar (840 Millionen Euro) in den Aufbau des US-Werks in Tuscaloosa, Alabama. Künftig sollen vom Werk in Tuscaloosa Elektrofahrzeuge der Technologiemarke EQ vom Band laufen.

Außerdem soll mit dem Geld der Bau einer Batteriefabrik – ganz in Nähe des Werkes in Tuscaloosa – vorangetrieben werden. Mit dem Bau voraussichtlich begonnen werden soll im Jahr 2018.

Unter anderem sollen durch den Ausbau des Werkes und den Aufbau der Batteriefabrik über 600 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden – den 45th Präsidenten Donald J. Trump wird’s sicherlich freuen.

Anlaufen soll die Produktion von EQ-Modellen in Tuscaloosa erst im Jahr 2020. Mit dem US-amerikanischen Werk verfügt Mercedes-Benz nun über sechs Standorte, verteilt auf drei Kontinente, die imstande sind Elektrofahrzeugen herzustellen.

Fünfte Batterie-Fabrik im Verbund Mercedes-Benz Cars

Die angekündigte Batteriefabrik in Nähe des Werks Tuscaloosa wird die fünfte Fabrik des globalen Batterieproduktionsverbunds von Mercedes-Benz Cars. Zwei Batteriefabriken sollen im sächsischen Kamenz, sowie jeweils eine an den Standorten Stuttgart-Untertürkheim, Peking und eben in Tuscaloosa entstehen. Den Bau der Fabriken lässt sich Daimler eine Milliarde US-Dollar kosten.

Daimler macht ernst in Sachen Elektromobiliät

Obwohl sich Daimler-Vorstandsvorsitzender Zetsche zuletzt negativ über Elektrofahrzeuge äußerte und diese gar als Renditekiller bezeichnete, unternimmt Daimler in dieser Hinsicht dennoch jede Menge Anstrengungen, wie z.B. der Markteinführung des ersten vollelektrischen LKWs aus Serienproduktion (wir berichteten). Nicht zuletzt sind die Anstrengungen der großen Unsicherheit geschuldet, die derzeit im Automobilbereich vorherrschen und Gesprächsthema Nummer 1 sind.

Konstantin Silka

Masterabsolvent Wirtschaftswissenschaften. Immer Interessiert an den neusten Techniktrends. Lieblingsfilme: Star Wars und Zurück in die Zukunft. Empfiehlt jedem sich Aktien von den Big 7 IT-Unternehmen zu kaufen. Und nebenbei bemerkt; auch der Gründer von smartundhome.de. Digitale Assistentin Nr. 1: Cortana.

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