In den nächsten Wochen wird der Google Assistant um ein Feature reicher – vorerst jedoch nur in den USA verfügbar. Digitale Assistenten, wie es der Google Assistant ist, sollen den Alltag erleichtern und was bietet sich da mehr an, als bei Problemen einen lokal ansässigen Dienstleister zu rufen. Das hat sich bestimmt auch Google gedacht.

So soll es bald möglich sein, lokal ansässige Dienstleister, wie zum Beispiel Klempner, Handwerker oder Maler via Google Assistant zu finden und auch gleich zu ordern. Man schildert das Problem, teilt dem Assistenten die genaue Adresse mit und welche Art von Dienstleister man benötigt und der Google Assistant spuckt eine Liste von relevanten, sich in der Nähe befindlichen Dienstleistern aus.

Der Google Assistant wäre nicht von Google, wenn Google natürlich nicht auch finanziell an der angezeigten Liste an Dienstleistern profitieren würde – was sich für ein kapitalmarktorientiertes Unternehmen aber auch gehört. So hat Google gleich mitgeteilt, dass vorrangig verifizierte Unternehmen vorgeschlagen werden, wie das etwa Home Advisor oder Porch sind. Was natürlich den Verdacht aufkommen lässt, dass man, wenn nicht schon geschehen, früher oder später für die vorderen Platzierungen Geld springen lassen werden muss.

Wann man mit der Funktion in Deutschland oder anderen Ländern rechnen kann, dazu hat sich Google nicht geäußert.

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Diana Silka

Studierte Rechtswissenschaftlerin. Hauptberuflich Legal Counsel bei einer Unternehmensberatung. Nebenbei Redakteurin bei homeandsmart.de. Immer einen kritisch ökologischen Blick auf neue Technologien. Digitale Assistentin Nr. 1: Google Assistant.

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