Elgato Eve Energy im Test

Elgato Eve Energy Test

Geräte von Elgato zeichnen sich vor allem durch ihr bestechendes Design und der starker Zugehörigkeit zur Meta Smart Home-Plattform HomeKit aus.

Gleich vorweg; zur Steuerung wird ein HomeKit-fähiges Gerät benötigt. Nix da mit Android, Alexa oder dem Google Assistant.

Wie der smarte Zwischenstecker aus deutschem Hause abschneidet, erfahrt Ihr im folgenden Elgato Eve Energy Test.

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Technische Daten

– Funk: Bluetooth Low Energy

Funken tut der Eve Energy mit Bluetooth Low Energy (BLE). Bei BLE handelt es sich um eine besonders stromsparende Versionen von Bluetooth. Arbeiten tut BLE, ebenso wie das normale Bluetooth, im 2.4-GHz-ISM-Band.

Gesteuert wird der Elgato Eve Energy via Bluetooth direkt mit einem mobilen HomeKit-fähigen Gerät. Ein Gateway wird daher nicht benötigt, wie das etwa der Fall beim Zwischenstecker von innogy oder Bosch der Fall ist.

Bedacht werden sollte, dass die Funkreichweite von Bluetooth relativ kurz ist, in Gebäuden oft nur wenige Meter. Der Fernzugriff setzt ein Apple TV (4. Generation), ein HomePod oder ein iPad voraus. Ebenfalls ist eines der Apple Geräte auch dann erforderlich, wenn erstellte Regeln/ Timer auch dann Aktiv sein sollen, wenn man sich nicht in Funkreichweite zum Eve Energy befindet.

Design

– 55 x 55 x 79 mm, 88 g

Optisch ganz klar die derzeit eleganteste smarte Steckdose auf dem Markt. Da die Eve Energy komplett in weiß gehalten ist, nimmt man diese kaum war.

Auch das kompakte Design überzeugt auf ganzer Linie. Im Gegensatz zu anderen smarten Steckdosen, wie das z.B. bei der TP-Link HS100 oder dem Sonoff S20 der Fall ist, verdeckt die Eve Energy nicht etwaige angrenzende SchuKo-Steckdosen.

Steuerung

– Steuerung über eve-App, HomeKit und manuell per Taste

Gesteuert werden kann die Elgato Eve Energy auf drei Arten. Da wäre die Möglichkeit über die hauseigene App, über HomeKit, samt Siri und manuell mittels einer auf der Steckdose vorhandenen Taste.

#1 eve-App

Die App ist schlicht. Geradezu auf das wesentliche beschränkt. Vom Design her, vielleicht auch etwas Altbacken. Was jedoch auch nicht weiter schlimm ist. Da grundsätzlich HomeKit die grafische Oberfläche ist, über die die Geräte in der Regel gesteuert werden.

Im Grunde macht man mit der App nur zwei Dinge. Den Energieverbrauch, samt Kostenschätzung ablesen und Regeln erstellen.

Elgato Eve Energy App

#3 Manuell per Taste

Auf der Eve Energy selbst befindet sich eine kleine Taste. Mit Betätigung dieser kann der Stromfluss durch die Steckdose unterbrochen und wieder aufgenommen werden. Sobald Strom durchfließt leuchtet die Taste grün.

Elgato Eve Energy Test

– problemlose Inbetriebnahme, funktioniert einwandfrei und schaltet unverzüglich, wie der Elgato Eve Energy Test ergeben hat

Kommen wir nun zu den eigentlichen gesammelten Erfahrungen. Die Elgato Eve Energy schaltet unverzüglich. Und auch sind bisher keine Ausfälle zu beklagen. Dinge die natürlich Selbstverständlich sind und noch nicht für die Eve Energy sprechen.

Was jedoch im Besonderen für die Eve Energy spricht ist die Möglichkeit, komplexe Regeln zu erstellen. Deren Bedingung an die Leistung (Watt), Spannung (Watt), Stromstärke (Ampere) oder auch andere Parameter geknüpft ist.

Auch ist die Verbrauchsmessung äußerst nützlich. So lassen sich Stromfresser im Haushalt aufspüren und gegebenenfalls beseitigen.

Fazit

Ganz klar. Die Elgato Eve Energy stellt andere smarte Steckdosen in den Schatten. Da wäre nicht nur das erstklassige Design, sondern auch die Möglichkeit der Erstellung komplexer Automationsregeln. Die Integration zu HomeKit verläuft nahtlos. Und auch funktioniert die Sprachsteuerung via Sir einwandfrei. Daher absolute Kaufempfehlung.

Vor dem Kauf jedoch bedacht werden sollte, dass für den „vollen Funktionsumfang“ ein Apple TV (4. Generation), ein HomePod oder ein iPad vorausgesetzt wird.

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