eve water guard im Test

eve water guard Test. Testbericht und meine Erfahrungen.

Mit Wasserschäden ist nicht zu spaßen. Vor allem mit solchen, die nicht sofort erkannt werden. Und damit ein Wasserschaden bereits beim Auftreten entdeckt wird, kommt der eve water guard ins Spiel.

Kompatibilität

– kompatibel nur mit Apple HomeKit

eve setzt ausschließlich auf Apple HomeKit. Somit ist die eve water guard nicht mit anderen IoT-Plattformen, wie zum Beispiel Alexa oder Google Home kompatibel.

Doch wer sowieso auf HomeKit setzt, dem kann das ja sowieso egal sein. Da die alleinige Fokussierung auf HomeKit für ein hohes Maß an Datenschutz und Sicherheit sorgt.

Einrichtung

– kinderleicht, nur mittels der eve- oder Home-App einzurichten

Die Einrichtung ist HomeKit-spezifisch in wenigen Minuten erledigt. Hierzu einfach in der hauseigenen eve-App oder Apples eigener Home-App auf „+ Gerät“ hinzufügen tippen und mit der Einrichtung kann auch schon begonnen werden.

Um von unterwegs aus auf den eve water guard zugreifen zu können, ist eine Steuerzentrale in Form eines AppleTV, Homepod oder iPad erforderlich.

Funktionsumfang

– große Abdeckung, integrierte 100dB-Alarmsirene und Warnleuchte

Kommen wir zuerst zur Verarbeitung. Diese ist, wie so oft bei eve sehr hochwertig. Gerade das Kabel hinterlässt einen guten Eindruck.

Im Gegensatz zu derzeitigen erhältlichen kompatiblen HomeKit Wassersensoren kann der eve water guard Wasseransammlungen nicht nur punktuell erkennen. Über das gesamte zwei Meter lange Sensorkabel prüft der water guard auf Vorhandensein von Wasser hin.

Wird Wasser erkannt ertönt die Sirene, eine rote Warnleuchte leuchtet auf und die Haushaltsmitglieder erhalten eine Benachrichtigung auf ihre iOS-Geräte.

Praxistest

– funktioniert einwandfrei, gut empfindliche Wassersensoren

Doch wie schlägt sich der eve water guard im Gebrauch? Kurzum; sehr gut.

Das Sensorkabel lässt sich mühelos flach am Boden verlegen. Bereits wenige Wassertropfen reichen aus, damit der eve water guard auch schon Alarm schlägt.

Konkurrenzprodukte setzten bei Wassermeldern auf Batterien. Der eve water guard auf eine Energieversorgung per Steckdose. Was auf Dauer bequemer ist, da keine Batterien gewechselt werden müssen.

Was man jedoch vor dem Kauf bedenken sollte, der eve water guard kann nur dort eingesetzt werden, wo auch eine Steckdose zur Verfügung steht.

Wem die Länge des Kabels nicht ausreicht, der kann das Sensorkabel in zwei Meter-Schritten verlängern. So kann man problemlos den gesamten Bereich beispielsweise in der Küche oder den Waschraum abdecken.

Geeignete Automationen lassen sich mühelos einstellen. Zwei sinnvolle Automationen wären:

  • eve water guard erfasst Wasser. eve energy unterbricht den Stromfluss der Waschmaschine.
  • eve water guard erfasst Wasser. Die Lampen im Wohnzimmer ändern daraufhin die Farbe.

Einen Kritikpunkt gibt es dennoch und das hinsichtlich der Funkübertragung via Bluetooth LE. Gerade wenn man den water guard im Waschkeller verwenden möchte und eine Steuerzentrale (AppleTV, Homepod oder iPad) nicht in der Nähe ist, kann es zu Problemen hinsichtlich der Reichweite kommen. Hier könnte das neue Funkprotokoll Thread Abhilfe schaffen. Doch leider unterstützt der eve water guard der 1ten Generation, der der auch hier getestet wurde, noch kein Thread.

Fazit

Kurzum, von mir gibt es eine Kaufempfehlung für den hier getesteten Wassermelder von eve. Zu empfehlen ist der water guard für alldiejenigen, die ein sichereres Gefühl haben wollen, wenn man etwa oft auf Reisen unterwegs ist.

An der Verarbeitung und dem Funktionsumfang gibt es nichts auszusetzen. Die Möglichkeit einen großen Bereich abzudecken und nicht nur punktuelle Stellen ist ebenfalls hervorzuheben.

Derzeitige Konkurrenzprodukte decken nur einen punktuellen Bereich ab und setzten bei der Energieversorgung auf Batterien, die spätestens alle zwei Jahre gewechselt werden müssen. Was wiederum zusätzliche Arbeit bedeutet.

Prüfen vor dem Kauf sollte man, wenn man den eve im Waschraum/ Keller verwenden möchte, ob eine stabile Bluetooth-Verbindung vorhanden ist.

Was bisher komplett außer Acht gelassen wurde war der Preis. Und der hat es wirklich in sich. Der water guard ist alles andere als günstig und um einiges teurerer als die Konkurrenzprodukte von Aqara und Fibaro – um nur zwei Beispiele zu nennen.

…erhältlich bei…

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