Raspberry Pi: Programmieren lernen

Möchte man mit dem Raspberry Pi eigene Projekte realisieren, kommt man am Thema Programmierung nicht vorbei.

Und in der folgenden Reihe erlernst Du die Grundlagen der Programmierung auf dem Raspberry Pi in der Programmiersprache Python.

Warum Python?

Es gibt unzählige Programmiersprachen. Jede Programmiersprache hat ihre Vorteile. Zweifelsohne. Was jedoch gerade für Python spricht; ist die Einfachheit. Die Syntax, also die verwendeten Zeichen, samt Befehlen, sind leicht zu lesen. Außerdem sind mit Python geschriebene Programme relativ kurz. Das führt dazu, dass sich in kürzester Zeit Programme entwickeln lassen.

Wir konzentrieren uns im Folgenden auf das modernere Python 3. Python 3 ist nicht kompatibel zu Python 2. Groß sind die Unterschiede zwischen Python 2 und Python 3 zwar nicht. Jedoch ist die neuere Version konsistenter und konzeptionell sauberer.

IDE und IDLE

Unter Raspbian ist Python bereits vorinstalliert und kann direkt im Terminal genutzt werden. Einfach Terminal öffnen und folgendes eingeben:

~ $ python 3

Statt dem $ wird nun >>> angezeigt. Nun können die Python-Befehle eingegeben werden.

Die integrierte Entwicklungsumgebung (IDLE) für Python besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten:

  • Python-Shell – Anwendung, mit der man direkt mit dem Interpreter kommunizieren kann. Getätigte Anweisungen werden durch die Betätigung der Eingabetaste ausgeführt.
  • Programmeditor – Eine Art Textverarbeitungsprogramm.
  • Debugger – Sucht erstellten Code nach logischen Fehlern ab.

Variablen, Schleifen, bedingte Anweisungen und Funktionen

In diesem Kapitel werden die Grundlagen zur Programmierung via Python beschrieben.

Variablen

Eine Variable ist eine Art Platzhalter für verschiedene Werte. Das können Zahlen, Namen oder anderes sein.

(Variablen-)Deklaration und Initialisierung

Die Benennung einer Variable und die Bekanntmachung zum Compiler bezeichnet man umgangssprachlich als Deklaration. Nachdem man die Variable deklariert hat, kann man mittels Initialisierung die Variable auf einen initialen Anfangswert setzen.

In Python wird zuerst der Name der Variable geschrieben, dann ein Gleichheitszeichen und schließlich folgt ein Wert:

  • funksteckdose = 1
  • relais = „zwei“

Der Text bei einer String-Variable muss in einfachen oder doppelten Anführungszeichen eingerahmt sein.

Mittels der Funktion print() kann man sich den Wert der Variable ausgeben lassen:

  • print(funksteckdose)

(Variablen-) Typ

Wird eine Variable in Python erstellt, wird ihr automatisch ein Typ zugewiesen – je nachdem, was für ein Wert die Variable hat.

Unterschieden in Python werden fünf Datentypen:

  • Zahlen
  • Strings
  • Listen
  • Tubel
  • Dictioary

Um den Typ einer Variable herauszufinden, kann man sich der Funktion type() bedienen.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.